Home / Herren / 2. Buli / Drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf

Drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf

Westfälischer FC – TSV Neuwittenbek (3:1; 1:2; 2:4)

Münster Am ersten Dezember Tag ging es für den TSV Neuwittenbek zur ersten weiteren Auswärtsfahrt der Saison nach Münster. Mit dem Westfälischen FC wartete der direkte Tabellennachbar auf den TSV. Die Westfalen konnten in dieser Saison zwar erst einen Sieg verbuchen, überzeugten aber zuletzt bei einer knappen 5:4-Niederlage gegen die SG Mittelnkirchen/ Stade und bewiesen ihre Ligatauglichkeit. Der Bedeutung des Spiels und der zu vergebenen drei Punkte bewusst, ging der TSV hochmotiviert ins Spiel. Mit einem Sieg würde die Mannschaft den Tabellenkeller erstmals verlassen und auf Platz sechs vordringen. Ohne Spielertrainer Alexander Scholz, Finn Silbernagel und Felix Siegmon, dafür mit Routinier Fabian Sell, welcher sein Comeback feierte, ging es also ins erste Drittel.
Hier gestaltete sich eine Partie auf Augenhöhe, in welcher der WFC nach einem hohen Ball vor das neuwittenbeker Tor in der 12. Spielminute mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nur kurze Zeit später nutzten die Westfalen einen Fehlpass im Spielaufbau des TSV zur Zwei-Tore-Führung. Nach einer schönen Vorlage von Fabian Sell und dem folgenden Torabschluss brachte Jan Bassen den TSV aber wieder ins Spiel (15‘). Aber der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Pass in den Rückraum und einem Schussversuch von Sascha Kaliebe rollte der Ball weiter in Richtung des neuwittenbeker Tores und Danijel Patrucic hatte keine Probleme den Ball zum 3:1 einzulochen (18‘). Mit leicht gesenkten Köpfen ging es in die erste Drittelpause. Und das Ziel für das weitere Spiel war klar: weitere haarsträubende Fehler wird man sich nicht leisten können.
Im zweiten Drittel begann jedoch erneut der WFC mit dem Toreschießen. Mit einem Fernschuss brachte Andre Kiethe die Münsteraner weiter in Front (26‘). Dann dauerte es sieben Minuten ehe Frederike Scholz in schöner Kombination mit Matthias Sieling den Ball locker im rechten Winkel versenkte (33‘). In der 38. Minute fasste sich dann Sven Traulsen ein Herz und dribbelte sich aus der eigenen Ecke einmal diagonal gegen alle Gegenspieler über das Spielfeld und schloss mit einem gezielten Fernschuss zum 4:3 ab und brachte den TSV nun endgültig zurück ins Spiel. Die Entscheidung wurde also ins letzte Drittel verlegt.
In die letzten 20 Minuten starteten nun endlich die Neuwittenbeker wacher. In der 43. Minute erzielte Jan Bassen nach einem Freischlag sein zweites Tor zum 4:4-Ausgleich. Doch knapp eine Minute später konnte Florian Kuhn den alten Abstand wieder herstellen. Aber der TSV wollte den Sieg und Sascha Kaliebe brachte sich mit einem Doppelpass mit Frederike Scholz in Schussposition und netzte direkt zum erneuten Ausgleich ein (47‘). Jetzt fiel in der 51. Minute innerhalb von 12 Sekunden die Entscheidung. Zunächst erhielt Andre Kiethe von den überforderten niederländischen Schiedsrichtern eine Zweiminutenstrafe, den folgenden Freischlag verwandelte Sven Traulsen per Fernschuss und nur wenige Sekunden nach dem Bully schnappte sich Sebastian Bassen den Ball und erzielte die viel umjubelte 7:5-Führung. Jetzt galt es die letzten neun Minuten schadlos zu überstehen und im eigenen Ballbesitz Zeit von der Uhr zu nehmen. In den letzten Minuten nahm der WFC dann den Torhüter heraus und machte mit sechs Feldspielern noch einmal ordentlich Druck. Mit einem präzisen Pass in den Slot konnten sie auch nochmal auf 6:7 verkürzen, doch dabei blieb es und der TSV konnte die nächsten drei Punkte verbuchen.

Team Manager Daniel Kunze: „Heute hat vor allem die kämpferische Leistung gestimmt. Das Team hat sich nie aufgegeben und sich den Sieg verdient. Außerdem hat Fabian ein überragendes Comeback gegeben und wird in den nächsten Spielen ein wichtiger Faktor sein.“

Daniel Kunze

Spielzeit, Treffer, Schütze (Assist):
11:18 – 1:0 – Danijel Patrucic (Philipp Mertens)
12:20 – 2:0 – Hendrik Watermann (Marcel Emmerich)
14:45 – 2:1 – Jan Bassen (Fabian Sell)
17:17 – 3:1 – Danijel Patrucic
25:04 – 4:1 – Andre Kiethe (Jonathan Böhlendorf)
32:22 – 4:2 – Frederike Scholz (Matthias Sieling)
37:14 – 4:3 – Sven Traulsen
42:29 – 4:4 – Jan Bassen (Sebastian Bassen)
43:46 – 5:4 – Florian Kuhn (Jonas Rademakers)
46:52 – 5:5 – Sascha Kaliebe (Frederike Scholz)
50:51 – 5:6 – Sven Traulsen (Sebastian Bassen) – pp
50:55 – 5:7 – Sebastian Bassen
56:58 – 6:7 – Philipp Mertens (Andre Kiethe) – wg

Spielzeit, Strafe, Spieler (Verein, Vergehen):
50:47 – 2 Min – Andre Kiethe (WFC, Stoßen)

Schiedsrichter: Guus Rammeloo / Eduard Pupupin (NED)

Westfälischer Floorball Club:
[T] Dieter Ritgen, Marcel Emmerich (0+1), Daniel Gayk, [C] Danijel Patrucic (2+0), Peter Stroms, Philipp Mertens (1+1), Jonathan Böhlendorf (0+1), Andre Kiethe (1+1), [T] Kevin Fries, Florian Kuhn (1+0), Thomas Hanning, Hendrik Watermann (1+0), [T] Michele Graul, Jonas Rademakers (0+1)

TSV Neuwittenbek:
Frederike Scholz (1+1), Ole Breiholdt, Sebastian Bassen (1+2), Matthias Sieling (0+1), [T] Ken Raphael Jürgensen, Fabian Sell (0+1), Jan Bassen (2+0), [T] Florian Jensen, Christoph Sieling, [C] Jannik Drews, [T] Jacques Bewarder, Steffen Fuchs, Sven Traulsen (2+0), Sascha Kaliebe (1+0)

Check Also

Saisonabschluss mit erneutem Derbysieg

Gettorf Seahawks – TSV Neuwittenbek 3:6 (2:2; 1:2; 0;2) Am vergangenen Samstag, dem 10.03.2018, stand …