Home / Herren / 2. Buli / Jan Bassen sichert dem TSV einen Punkt

Jan Bassen sichert dem TSV einen Punkt

DJK Holzbüttgen – TSV Neuwittenbek 2:2 (0:0;2:0;0:2;0:0)

Kaarst Für die Floorballer des TSV Neuwittenbek stand am vergangenen Samstag eine anstrengende Auswärtsfahrt an. Um 19 Uhr war Bully beim Aufsteiger DJK Holzbüttgen. Mit 13 Feldspielern und Goalie Jacques Bewarder machte sich der TSV auf die Reise und an 3x 20 min harte Arbeit.

Das erste Drittel begann auf beiden Seiten verhalten. Beide Teams waren darauf bedacht Sicherheit zu bekommen und bauten das Spiel ruhig hinten herum auf. Das Heimteam hatte zunächst mehr Spielanteile, konnte jedoch daraus kein Kapital schlagen. Zur Mitte des Drittels nahm das Abtasten ein Ende und beide Mannschaften wagten den ein oder anderen engagierteren Angriff. Die Chancen, welche sich ergaben, wurden aber von keiner Seite genutzt und so ging es ohne Tore in die erste Pause.

Das zweite Drittel begann dann etwas schwungvoller. Beide Mannschaften investierten noch mehr in die Offensive und gingen giftiger in die Zweikämpfe. Das Schiedsrichter Duo hatte die Partie jedoch gut im Griff und verhängte in der 28. Spielminute eine Zweiminutenstrafe gegen einen Spieler der Hausherren wegen Stoßens. Das Überzahlspiel konnte die Power-Play-Reihe der Neuwittenbeker jedoch nicht nutzen. Mitte des Drittels mussten die Männer vom Kanal dann einen kleinen Schock verdauen. Nachwuchsspieler Per-Niklas Heintze verdrehte sich bei einer Abwehraktion ohne Fremdeinwirkung das Knie und musste verletzt vom Platz getragen werden. Nach ersten Untersuchungen wird er mit einer Innenbanddehnung und einer Meniskusverletzung mehrere Wochen ausfallen. Die Situation hatte auch direkten Einfluss auf das Spiel. Die Gäste waren in der Folge defensiv nicht gut sortiert und fingen sich in der 33. Minute das erste Gegentor. Dieses tat dem Spiel gut und weckte auch die Norddeutschen wieder auf. Zunächst mussten diese aber eine zweiminütige Unterzahl überstehen, nachdem Sebastian Bassen für einen unnötigen Stockschlag zurecht auf die Strafbank verbannt wurde. Das Neuwittenbeker Box-Play funktionierte jedoch hervorragend. Die Hausherren kamen zu keinem wirklich gefährlichen Abschluss. Die einzig erwähnenswerte Situation spielte sich sogar vor dem Tor des Heimteams ab. Felix Siegmon erlief sich einen langen Auswurf von Bewarder und setzte den Schuss knapp über das Tor. In der Folge wurden auch weitere Großchancen vergeben und so musste Neuwittenbek in der 38. Minute das 2:0 hinnehmen.

Etwas ratlos ging es in die letzte Pause. In der Kabine baute man sich neu auf und startete hoch motiviert in das letzte Drittel. Und das merkte man. Keine 3 Minuten dauerte es, bis der kleine Lochball im gegnerischen Tor zappelte. Neuwittenbeks Topscorer Jan Bassen setzte sich auf der rechten Seite stark durch, tunnelte zwei Gegenspieler und ließ im Anschluss auch dem Goalie keine Chance. Dieser Treffer befeuerte das Team von Trainer Kunze umso mehr. Zahlreiche weitere Abschlüsse sollten folgen. Der Aufsteiger hatte in dieser Phase nichts mehr zu melden. In der 47. Minute stand Jan Bassen erneut goldrichtig. Sascha Kaliebe setzte Sebastian Bassen auf rechts gut in Szene, welcher den Ball scharf vors Tor bringen konnte. Dort schaltete sein Bruder Jan am schnellsten und beförderte den Ball ins Tor. Nun waren die Männer vom Kanal richtig im Spiel und zündeten ein wahres Feuerwerk von Schüssen ab. Doch keiner davon fand den Weg am starken DJK-Goalie vorbei. Holzbüttgen kam zudem immer wieder zu gefährlichen Kontern.

So folgte eine 10-minütige Verlängerung im Sudden-Death Modus. Beide Teams spielten nun voll auf Sieg und es ergab sich ein rasantes Spiel mit schnellen Kontersituationen und gefährlichen Abschlüssen. Letztlich gelang keinem auf dem Feld der Lucky Punch und man trennte sich verdientermaßen 2:2.

Da man einen 2:0 Rückstand noch gedreht hatte, war man in den Reihen der Gäste letztlich recht zufrieden, auch wenn mehr drin gewesen wäre. Per wünschen wir auch auf diesem Wege gute Besserung!

Für dieses Jahr war dies das letzte Bundesligaspiel. Am Wochenende 20./21. Dezember steht dafür aber noch das Pokal-Achtelfinale gegen den UHC Sparkasse Weißenfels II aus der Regionalliga Ost an.

Trainer Daniel Kunze: „In den ersten beiden Dritteln haben wir es verpasst, unsere durchaus klaren Torchancen zu nutzen. Dass wir dann nach der Verletzung von Per und den zwei Gegentoren so zurück gekommen sind, war eine starke Reaktion.

Sebastian Bassen

Check Also

Saisonabschluss mit erneutem Derbysieg

Gettorf Seahawks – TSV Neuwittenbek 3:6 (2:2; 1:2; 0;2) Am vergangenen Samstag, dem 10.03.2018, stand …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*