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Neuwittenbek verschläft den Start

Blau-Weiß 96 Schenefeld – TSV Neuwittenbek 6:3 (4:1;1:0;1:2)

Schenefeld Nachdem das Hinspiel vergangene Woche abgesagt werden musste, stand bereits am Samstag das „Rückspiel“ gegen BW 96 Schenefeld in der Liga an. Im Pokal konnte der TSV zu Hause mit 5:2 gewinnen, aber die letzten Ergebnisse ließen bereits einen deutlichen Aufwärtstrend der Schenefelder erkennen.

Mit 17 Feldspielern reiste der TSV an und wollte mit drei Reihen das Tempo von Anfang an hoch halten. Die erste Chance der Partie bekam auch direkt der TSV, Felix Siegmon wurde vor dem gegnerischen Tor alleine gelassen und konnte mit einem langen Pass in Szene gesetzt werden. Ein Tor sollte aber noch nicht fallen. Das Toreschießen übernahm dann für drei Minuten das Heimteam. Den Anfang machte Christopher Petermann, welcher einen neuwittenbeker Ballgewinn zurück eroberte und eiskalt einnetzte. Wenige Sekunden später durfte Johan Quentin Menzel einmal komplett über das Spielfeld dribbeln und im neuwittenbeker Slot unbedrängt zur Zwei-Tore-Führung abschließen. Bereits jetzt nahm TSV Coach Kunze eine Auszeit und versuchte das Team wach zu rütteln. Doch nur eine Minute später durfte erneut Schenefeld jubeln. Johan Quentin Menzel konnte nach einem Freischlag mit einem Fernschuss scoren. Den vierten Streich setzte Christian Kadow mit einer Einzelleistung über die rechte Seite. Mit einem 4:0-Rückstand nach 5:34 drohte ein wahres Debakel, doch im weiteren Verlauf stabilisierte sich die TSV-Defensive und kurz vor Schluss des ersten Drittels konnte Ole Jensen mit einem starken Sololauf auf 4:1 verkürzen.

Das zweite Drittel begann direkt mit einem Überzahlspiel für den TSV und damit mit einer super Chance das Spiel schnellstmöglich wieder offen zu gestalten. Aber das zu Beginn der Saison so gute Überzahlspiel des TSV agierte nicht souverän genug und vergab seine Chance zum Anschlusstreffer. Danach kam es auf beiden Seiten zu einigen Großchancen, aber die Goalies und das Schenefelder Aluminium verhinderten zunächst weitere Treffer. In der 34. Minute durfte die neuwittenbeker Überzahlreihe erneut ran. Nach einem abgefangenen Pass waren es jedoch die Schenefelder welche sich in Unterzahl über das 5:1 freuen durften. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die zweite Pause.

Im letzten Drittel hieß es dann nochmal Vollgas. Der TSV versuchte die Gastgeber früh unter Druck zu setzen und die Zweikämpfe nicht abzugeben. Tjorven Dethlefsen ging in der 43. Minute aber etwas zu hart in einen Zweikampf und musste für 2. Minuten auf die Bank. Die Unterzahl konnte jedoch ohne Gegentor überstanden werden. Nur kurze Zeit später verwandelte Jan-Ole Villwock aber einen Konter gegen die hoch stehenden Neuwittenbeker zum 6:1. In der 53. und 54. Minuten verkürzten Fynn Traulsen und Rückkehrer Finn-Fabian Silbernagel nochmal zum 6:3 und auch weiteres Überzahlspiel in der 56. Minute ließ die Hoffnung nochmal aufkeimen. Ein Treffer gelang jedoch nicht mehr. Sven Traulsen musste in der 58. Spielminute zusätzlich auch nochmal auf die Strafbank. Somit verlor der TSV verdient mit 6:3 und rutscht in der Tabelle auf den vorletzten Platz.

Kommendes Wochenende geht es zu einem Doppelspieltag nach Hessen. Am Samstag geht es um 16:30 gegen Frankfurt und am Sonntag um 13:00 gegen Butzbach.

Trainer Daniel Kunze: „Nach vorne haben wir auf einem guten Level gespielt. Aber wer in der Defensive solche einfachen Tore zulässt, darf sich über eine Niederlage nicht wundern. Jetzt heißt es Mund abwischen und gegen Frankfurt und Butzbach zu punkten.

Daniel Kunze

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