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Pokalaus im Nordderby

BW 96 Schenefeld – TSV Neuwittenbek 6:4 (3:0;1:1;2:3)

Schenefeld Gegen den Dauerrivalen aus Schenefeld (auch 2. Bundesliga Nord-West) reichte eine Aufholjagd im letzten Drittel nicht um die nächste Runde zu erreichen. Nachdem in der letzten Saison die Neuwittenbeker für das Aus der Schenefelder in der 2. Pokalrunde sorgten, revanchierten sich diese am Samstag.

Das Team von Trainer Kunze begann das Spiel in Schenefeld sehr verschlafen und wurde von den Hausherren teilweise schwindelig gespielt. Weder die Zuordnung, noch der Einsatz in der Defensive stimmten, sodass man überwiegend hinterherlief und viele freie Schüsse zuließ. Selber brachte man wenig Bälle auf das gegnerische Tor, da es kaum gelang sich in der Hälfte des Heimteams festzusetzen. So war es wenig verwunderlich, dass man mit einem 3:0 Rückstand in die erste Pause gehen musste.

Im zweiten Drittel steigerten sich die Gäste deutlich und standen vor allem defensiv wesentlich besser. So war es einem unglücklichen Ballverlust geschuldet, dass in der 30. Spielminute der ehemalige Neuwittenbeker Hauke Dentzin zum 4:0 einschoss. Aus dem Spiel heraus gelang den Hausherren nun aber deutlich weniger, weshalb dies ihr einziges Tor in diesem Drittel blieb. Doch auch den Männern vom Kanal gelang im Angriffsspiel nach wie vor nicht viel, sodass nur wenige zwingende Chancen erarbeitet werden konnten. Eine davon wurde immerhin zum Anschlusstreffer genutzt. Jannik Drews setzte sich nach einem Freischlag auf der linken Seite durch und konnte den Ball auf den einlaufenden Sebastian Bassen spielen, welcher aus kurzer Distanz einschoss.

Für das letzte Drittel nahm man sich deutlich mehr vor und spielte zumindest teilverbessert. Gleich in der ersten Minute konnte Ole Jensen einen Ball abfangen und ließ dem Schenefelder Goalie im eins gegen eins keine Chance. Doch nur drei Minuten später erwischte Dentzin den ansonsten stark parierenden Neuwittenbeker Marten Zädler auf dem falschen Fuß und brachte einen Fernschuss im Tor unter. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und zeigten zumindest kämpferisch eine bessere Leistung. So setzte sich in der 50. Spielminute Henrik Jöhnk alleine auf der rechten Außenbahn durch und schoss sehenswert in den linken Winkel. Davon angetrieben folgte zwei Minuten später einer der wenigen gelungenen Spielzüge. Es gelang den Neuwittenbekern sich hinter dem gegnerischen Tor festzusetzen, von wo Fynn Traulsen auf Jöhnk spielte, welcher den 5:4 Anschlusstreffer markierte. Doch das sollte es dann auch gewesen sein. Die Gäste spielten zu hektisch nach vorne und die Schenefelder verteidigten dies geschickt, sodass ihnen durch einen Konter in der 57. Minute das 6:4 gelang. Dies sollte dann auch der Endstand sein, womit Schenefeld verdient eine Runde weiter ist und die Floorballer des TSV ausscheiden.

Für sie gilt es nun sich auf die Liga zu konzentrieren und bis zum kommenden Wochenende an den gemachten Fehlern zu arbeiten. Dann will man aus dem Westen der Republik Punkte entführen. Dazu hat man gleich zweifach die Chance. Am Samstag wartet mit Bonn der Absteiger aus Liga eins und am Sonntag muss man beim Vorjahreszweiten der Liga aus Holzbüttgen ran.

Trainer Daniel Kunze: „Wir haben die ersten 20 Minuten leider komplett verschlafen und Schenefeld hat das gekonnt ausgenutzt. Das wir es dann aber geschafft haben ins Spiel zu finden und bis auf ein Tor ran gekommen sind, war sehr stark, da Schenefeld uns im ersten Drittel komplett kontrolliert hat.“

Sebastian Bassen

Bilder vom Spiel

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