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TSV wartet weiter auf den ersten Heimsieg

TSV Neuwittenbek – DJK Holzbüttgen 4:10 (0:3;2:2;2:5)

Gettorf Nach langer Winterpause stand für die Floorballer des TSV Neuwittenbek in der 2. Bundesliga Nord/West endlich mal wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast war der Tabellenzweite aus Holzbüttgen. Die Hausherren hatten sich viel vorgenommen für das Spiel und wollten nun in eigener Halle endlich wichtige Punkte im Abstiegskampf holen. Dies sollte gegen die spielstarken Gäste jedoch nicht gelingen.

Das erste Drittel begann relativ ausgeglichen. Das Auswärtsteam konnte mehr Spielanteile für sich verzeichnen und ließ den Ball gut laufen. Doch auch die Neuwittenbeker kamen bei eigenem Ballbesitz mit guten Möglichkeiten vor das gegnerische Tor. Das all diese Chancen ungenutzt blieben lag unter anderem auch am starken Goalie der Grün-Weißen.. Diese wiederum schafften es zumindest drei ihrer vielen Abschlüsse im Tor unterzubringen. Den Führungstreffer erzielte bereits nach zwei Minuten der Ex-Neuwittenbeker Matthias Sieling.

Im zweiten Drittel hatten sich die Männer vom Kanal dann besser auf die Spielweise der Gäste eingestellt. Trotzdem startete das Drittel mit einem weiteren Dämpfer. Tjorven Dethlefsen musste in der 22. Minute für zwei Minuten auf die Strafbank. Es dauerte nur wenige Sekunden bis Holzbüttgen die eigene Überzahl in das 4:0 ummünzen konnte. Anschließend entwickelte sich jedoch ein Spiel auf Augenhöhe mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Die Torhüter auf beiden Seiten überzeugten durch starke Paraden und diverse Schüsse landeten an Pfosten oder Latte. In der 28. Minute erlöste Henrik Jöhnk die zahlreich erschienen Fans durch sein 4:1 Anschlusstreffer. In der 32. Minute gab es dann die große Chance noch weiter heranzukommen. Ein Gästespieler musste für zwei Minuten auf die Strafbank. Doch das Neuwittenbeker Überzahlspiel sollte wie so häufig zuletzt erschreckend uneffektiv sein. Es gelang kein Tor und einige Minuten nachdem Holzbüttgen wieder vollzählig war musste man das 5:1 hinnehmen. Zwei Minuten vor der Drittelpause sorgte Marc Charlet mit seinem ersten Tor in der 2. Bundeliga dafür, dass die Hausherren im Spiel blieben.

Im letzten Drittel nahm der finnische Neuzugang Ilari Suuronen der Gäste den Männern vom Kanal aber jede Illusion. In der 45. Minute hieß es erneut zwei Minuten Überzahl für das Heimteam. Was eigentlich ein Vorteil sein sollte ist in Neuwittenbek leider häufig eher ein Nachteil. In einem verunsicherten Spielaufbau verliert man zweimal den Ball und zweimal bedankt sich der Finne. Dass Jannik Drews kurz vor Ablauf der Strafe immerhin noch ein Tor gelingt spielt zu diesem Zeitpunkt nur noch eine untergeordnete Rolle. Durch die zwei Gegentore in eigener Überzahl war die Moral der Hausherren gebrochen. Es folgten die Gegentreffer acht bis zehn. Suuronen schraubte seine persönliche Ausbeute mit zwei weiteren Treffern auf fünf Tore in diesem Spiel hoch. Das zweite Tor von Marc Charlet kurz vor Ende zum 4:10 Endstand war somit nur noch Ergebniskosmetik.
Insgesamt lässt sich festhalten, dass die Gäste aus dem Westen der Republik eine Nummer zu groß für den TSV waren. Lediglich die Spielweise im zweiten Drittel gibt Grund zur Hoffnung. Letztendlich muss es für das Team um Trainer Kunze in den kommenden Spielen, wovon nur eines auswärts zu bestreiten ist, darum gehen gegen die direkte Konkurrenz zu punkten, um sich von den Abstiegsplätzen zu befreien. Dafür bedarf es aber noch einer deutlichen Leistungssteigerung.

Trainer Daniel Kunze: „Wie bereits im Hinspiel, hat uns Holzbüttgen heute Grenzen aufgezeigt. Sie haben einen sehr starken Kader, aus dem immer noch zwei, drei Spieler hervorragen können. Diesmal waren es der Goalie Jan Sauerbier und Stürmer Ilari Suuronen, welche uns das Leben enorm schwer gemacht haben. Leider haben wir momentan auch einige Verletzungssorgen, so dass es am Wochenende gegen Hannover nicht leichter wird.

Sebastian Bassen

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