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Fünfter TSV-Sieg setzt WFC unter Druck

TSV Neuwittenbek – Westfälischer FC 7:3 (1:1;3:0;3:2)

Gettorf Für die Floorballer des TSV Neuwittenbek ging es am vergangenen Sonntag zuhause gegen den Westfälischen Floorball Club aus Münster ins direkte Duell um den sicheren Verbleib in Liga Zwei. Vor dem Spiel hatten die Männer vom Kanal drei Punkte Vorsprung vor den Tabellennachbarn, welcher jedoch noch ein Spiel weniger gespielt hat.

Das erste Drittel gestaltete sich ausgeglichen. Die Neuwittenbeker starteten mit einigen Flüchtigkeitsfehlern im Spielaufbau, was den Gästen den ein oder anderen freien Abschluss ermöglichte. Außerdem agierte man in der Rückwärtsbewegung etwas zu langsam, was die konterstarken Münsteraner zu schnellen Gegenstößen nutzten. So sollten sie in der neunten Minute auch die Führung erzielen. Dies weckte die Hausherren jedoch auf, welche in der Folge deutlich mehr Spielanteile zu verzeichnen hatten und mit guten schnellen Spielzügen zu gefährlichen Abschlüssen kamen. In der 13. Minute gelang Fynn Traulsen nach Zuspiel von Tjorven Dethlefsen der verdiente Ausgleich. Mit diesem ging es dann auch in die erste Pause, obwohl die Chance auf die Führung durchaus da war. Gleich zweimal konnte eine zweiminütige Überzahl nicht genutzt werden. Vielmehr wurde es in diesen Phasen oft noch brenzlig vor dem eigenen Tor. Dank Goalie Zädler musste man aber keinen Ball mehr aus dem eigenen Netz holen.

Das zweite Drittel sollte fest in der Hand des Heimteams bleiben. Die TSV’ler kombinierten geschickt und erarbeiteten sich eine Vielzahl an Abschlüssen. Zudem kam man mit schnellen Kontern immer wieder gefährlich vor das Tor. Die Gäste blieben spielerisch blass, machten den Neuwittenbekern mit Gegenstößen das Leben schwer. Doch dank des erneut stark parierenden Zädler sollte keiner davon seinen Weg ins Tor finden. Die Überlegenheit sollte dann auch zügig in Tore umgemünzt werden. In der 23. Minute erzielte Finn Silbernagel nach schönem Zuspiel von Ole Jensen die 2:1 Führung. In der 32. Minute erhöhte Henrik Jöhnk auf 3:1, nachdem er sich alleine kämpferisch auf der rechten Seite durchtankte und für den gegnerischen Goalie überraschend abschloss. Kurz vor Ende des Drittels vollendete Ole Jensen einen Konter nach Ballgewinn zum 4:1. Auf beiden Seiten gab es jeweils eine 2-Minuten Strafe, doch kein Team konnte seine Überzahl nutzen.

Im letzten Drittel sollte dann der Sack zugemacht werden, um mit den drei Punkten den so gut wie sicheren Klassenerhalt perfekt zu machen. Doch die Münsteraner sollten sich noch einmal dagegen aufbäumen und drückten das Heimteam teilweise tief in die eigene Hälfte. Die Neuwittenbeker agierten zu Beginn etwas leichtfertig und verloren im Aufbau den einen oder anderen Ball. Dies sollte in der 44. Minute sofort mit dem 4:2 bestraft werden. Davon etwas geschockt überließen die Männer vom Kanal in der Folge dem Gegner zu häufig den Ball und gewährten zu viele Abschlüsse. Doch das offensive Spiel der Gäste eröffnete neue Räume für das Team von Trainer Kunze. In der 51. Minute sollte Fynn Traulsen dann für die Vorentscheidung sorgen. Zunächst setzte er sich alleine durch und traf per Schuss von außen. Nur wenige Sekunden später setzte er sich erneut durch, dieses Mal auf der linken Seite, und bediente die mitgelaufene Frederike Scholz, welche keine Mühe mehr hatte den Ball über die Linie zu schieben. In der 57. Minute gelang einem Münsteraner zwar durch einen abgefälschten Schuss noch der Anschlusstreffer, welchen erneut Fynn Traulsen zwei Minuten später egalisierte. Finn Silbernagel setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte den Ball scharf vor das Tor, wo Traulsen nur noch die Kelle hinhalten musste und den 7:3 Endstand markierte.

Mit diesem Sieg hat man nun sechs Punkte Vorsprung auf die Münsteraner. Diese haben noch zwei Spiele. So reicht am kommenden Samstag für den TSV ein Unentschieden gegen die Dümptener Füchse um den sicheren Klassenerhalt endgültig perfekt zu machen.

Trainer Daniel Kunze: „Der WFC agierte heute wie erwartet. Über hohes Pressing versuchten sie immer wieder Ballgewinne zu generieren. Darauf haben wir uns versucht einzustellen und bei eigenen Ballgewinnen selbst schnell umzuschalten. Mit der Umsetzung bin ich sehr zufrieden. Aus dem Spiel heraus müssen wir zwar noch mehr Torgefahr entwickeln, aber da sind wir auf einem guten Weg. Aber ein Sieg muss für den sicheren Klassenerhalt nächste Woche noch her. Dafür werden wir alles tun!

Sebastian Bassen

Bilder zum Spiel findet ihr auf Flickr.

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