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Schenefeld stoppt neuwittenbeker Miniserie

TSV Neuwittenbek – Blau-Weiß 96 Schenefeld 4:5 (2:2; 1:1; 1:2)

Gettorf Am vergangenen Sonntag erwarteten die Floorballer des TSV Neuwittenbek im Nordderby Blau-Weiß 96 Schenefeld. In einem eng umkämpften Spiel musste man sich den spielerisch stärkeren Gästen aus Schenefeld 4:5 (2:2; 1:1; 1:2) geschlagen geben.

Das erste Drittel begann ausgeglichen. Die spielstarken Gäste hatten etwas mehr Spielanteile, kamen jedoch zunächst nur zu wenigen Abschlüssen. Die Hausherren verteidigten konzentriert und setzten mit schnellen Gegenstöße immer wieder Nadelstiche. Bereits einer der ersten sollte dann auch seinen Weg ins Tor finden. Ole Jensen dribbelte sich auf der rechten Seite durch bis hinter das Tor. Von dort bediente er den mitgelaufenen Henrik Jöhnk, welcher direkt in den rechten Winkel abschloss. Gute zwei Minuten später eroberte Jannik Drews den Ball auf der linken Seite und sah auf rechts den freilaufenden Fynn Traulsen. Dieser hatte anschließend nur noch wenig Mühe alleine vor dem Tor zu verwandeln. Durch die frühen Tore wirkten die Gäste deutlich verunsichert, was den Männern vom Kanal weitere gute Torchancen ermöglichte. Nach einiger Zeit fingen sie sich aber wieder. Durch zwei Abstaubertore gelang ihnen der 2:2 Ausgleich, mit welchem es in die Pause ging.

Die Anfangsphase des zweiten Drittels gehörte eindeutig den Gästen aus dem Hamburger Rand. Mehrere Großchancen konnten nur in höchster Not noch entschärft werden. Marten Zädler im Tor hatten großen Anteil daran, dass es weiter beim Unentschieden blieb. Nach wenigen Minute war die Druckphase aber auch schon wieder vorbei und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Chancen waren auf beiden Seiten eher Mangelware. Also musste ein Freischlag her. Auf der rechten Außenseite tickte Frederike Scholz den Ball für Fynn Traulsen an, welcher mit einem wuchtigen Drehschuss in den linken Winkel traf. Da passte kein Blatt mehr zwischen. In der 33. Minute musste Ole Jensen für zwei Minuten auf die Strafbank. Ein überharter Körpereinsatz war dem vorausgegangen. Doch die Unterzahl konnten die Hausherren ohne Gegentor überstehen. Vielmehr hatte man selber die größte Möglichkeit in dieser Zeit. Doch Finn Silbernagel traf alleine vor dem Tor nur das Lattenkreuz. Gegen Ende des Drittels erhöhte Schenefeld nochmal den Druck und drückte das Heimteam häufig tief in die eigene Hälfte. In der 36. Minute gelang ihnen dann der nicht unverdiente Ausgleich zum 3:3. Das Spiel sollte sich also im letzten Drittel entscheiden.

Es entwickelte sich ein extrem spannendes letztes Drittel. Der Anfang gehörte dabei dieses Mal den Hausherren. Doch auch der Goalie der Gäste war an diesem Tag gut aufgelegt und parierte die Schüsse, welche ihren Weg auf das Tor fanden. Dies bestärkte die Spieler der Blau-Weißen und sie nahmen das Heft des Handelns wieder in die eigene Hand. In der 46. Minute gelang ihnen dann auch die verdiente Führung. Aber die Neuwittenbeker steckten nicht auf und kämpften aufopferungsvoll. Nur zwei Minuten nach dem Rückstand eroberte Sascha Kaliebe in zentraler Position den Ball, setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und drosch den Ball in den rechten Knick – 4:4. Die folgenden Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Es entwickelte sich ein Spiel auf nahezu nur ein Tor. Die Gäste drückten die Jungs des TSV tief hinten rein und erspielten sich eine Vielzahl an Torchancen. Das Heimteam konnte nur noch selten durch eigene Konter Entlastung schaffen. Darunter waren allerdings auch die ein oder andere hochkarätige Möglichkeit. Den Lucky Punch gelang dann aber den Schenefelder. Der ehemalige Neuwittenbeker Hauke Dentzin traf mit einem Flachschuss von links außen. Die Hausherren warfen noch einmal alles nach vorne, doch der erneute Ausgleich konnte nicht mehr gelingen.

So musste man sich auch im dritten Aufeinandertreffen diese Saison dem Nordrivalen geschlagen geben. In einem knappen Spiel wäre mit Sicherheit ein Punkt drin gewesen, letztlich geht der Schenefelder Sieg aber völlig in Ordnung. Am kommenden Sonntag steht nun das vermeintlich wichtigste Saisonspiel auf dem Programm. Zuhause erwartet man im Lokalderby den Kieler Floorball Klub. Beide Teams sind im Abstiegskampf auf die Punkte angewiesen.

Trainer Daniel Kunze: „So langsam kommen wir immer mehr in Fahrt. Trotz einiger Ausfälle konnten wir gegen ein Spitzenteam der 2. Bundesliga mithalten. Auch wenn der Sieg für Schenefeld verdient ist, bin ich mit der gezeigten Leistung zufrieden. Wir haben im Abstiegskampf noch alle Möglichkeiten und ich freue mich auf die kommenden Aufgaben mit meinem Team.

Sebastian Bassen

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