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Furioses Saisonfinale

Am Tag der Arbeit gelingt den Neuwittenbekerinnen beim letzten Spieltag der Damen KF RL-Nord in Hamburg der Sprung auf Platz drei. Gegen 11:00 machte sich unser Team hoch motiviert auf den Weg Richtung Hansestadt. Um 13:15 startete man dann ins erste Spiel gegen BW96 Schenefeld. Hier eröffnete Julia Knaack mit ihrem 1:0 das Scoreboard bereits in der 2. Minute. Mit starkem Kombinationsspiel konnte der Spielstand weiter in die Höhe geschraubt werden. Luisa Eymes (5.), Liesa Rathje (6., 10.), Julia Knaack (10.), Sünje Pohle (11., 17.) und Elisabeth Hörning (18.) erhöhten bis zum Pausenpfiff auf 8:0. Auch einen Penalty und die folgende Unterzahlsituation in der 12. Spielminute konnten unbeschadet überstanden werden.
Ziel für die zweite Halbzeit war es nun, die Null zu halten und noch den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Diesem Plan machten nun deutlich kämpferischer auftretende Schenefelderinnen jedoch zur Nichte. Nach zwei weiteren Treffern von Liesa Rathje (25., 25.) erzielte Blau-Weiß 96 nur eine Minute später den 10:1-Anschlusstreffer. Eine Strafe in der 32. Spielminute für Schenefeld brachte die Damen des TSV dann endgültig aus dem Konzept. Zunächst fing man sich in Überzahl den nächsten Gegentreffer, ehe man kurze Zeit später selbst die Strafbank besuchen durfte. In der 39. Spielminute setzte Lene Naumann mit dem 10:3 den Schlusspunkt in einer zweigeteilten Partie.

TSV Neuwittenbek – BW96 Schenefeld 10:3 (8:0; 2:3)

Im zweiten Spiel ging es gegen die Gastgeberinnen vom ETV Lady PiranHHas. Die Hamburgerinnen wollten sich mit einem Sieg den ersten Platz in der Tabelle zurückerobern, doch für den TSV war es die letzte Chance am Lokalrivalen der SG Gettorf/Barkelsby vorbeizukommen. Die lauf- und spielstarken Gastgeberinnen versuchten von Beginn an den Druck hoch zu halten, doch eine kompakte Defensive und eine glänzend aufgelegte Inga Faust im Tor hielten mindestens genauso stark dagegen. Dennoch gingen die Hanseatinnen mit 2:0 in Führung. Zunächst prallte der Ball von Ingas Rücken ins Tor (8.), ehe in der 12. Minute ein Neuwittenbeker Fuß den Ball unglücklich ins Tor ablenkte. Kurz vor der Pause begann jedoch Luisa Eymes ihren stärksten Auftritt im TSV-Dress bisher. Nach schnellem Umschaltspiel verkürzte sie in der 18. Minute zum 2:1 Pausenstand. Die ETV Kapitänin Ina Jensen musste verletzungbedingt zur Pause draußen bleiben.
Nach dem Seitenwechsel dauerte es nicht lange, bis Luisa erneut traf. Zunächst nach eigenem Ballgewinn (22.) und dann nach Vorlage von Inga Faust (23.) – 2:3. In einem schönen Spiel entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Überzeugen konnte beim TSV auch das Mannschaftsküken Carlotta Höpfner, welche durch starkes Laufspiel immer wieder Bälle gewinnen und Torchance vereiteln könnte. Außerdem hielt Inga Faust den TSV durch ihre sensationellen Paraden weiter im Spiel. In der 27. Minute sollten die Hamburgerinnen sie dann ein letztes Mal überwinden. Nach einem Querpass vor dem Tor blieb sie chancenlos und Carina Schomaker erzielte den Ausgleichstreffer. Zwei Minuten später stellte Julia Knaack mit einem Fernschuss den alten Abstand aber wieder her. In einer unübersichtlichen Situation konnte Liesa Rathje wenige Zeit später sogar auf 3:5 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte aber eine andere. Mit dem 3:6 (39.) und dem 3:7 (40.) krönte Luisa Eymes ihre Leistung und die des gesamten Teams.

ETV Lady PiranHHas – TSV Neuwittenbek 3:7 (2:1; 1:6)

Damit konnten die Damen des TSV trotz des Ausfalls Hannah Hartges nach der schweren Verletzung bei der WM letzten Jahres und einiger weiterer Ausfälle an den Spieltagen, das gesetzte Saisonziel mit Platz drei erreichen. Zudem wurde Liesa Rathje mit 33 Punkten (22 Tore, 11 Assists) Topscorerin der Liga.

Leider muss sich der TSV aber auch von einer Spielerin verabschieden. Inga Liewert legt ihren Floorballschläger nach sieben Jahren bei Seite. Wir bedanken uns für deinen tollen Einsatz und wünschen dir bei deinem weiteren Weg viel Erfolg!

Den ETV Lady PiranHHas wünschen wir viel Erfolg bei den Deutschen Meisterschaften und der SG Kölln-Reisiek/ Bordesholm wünschen wir viel Glück bei der Qualifikation! Außerdem wünschen wir Ina Jensen eine schnelle Genesung.

Daniel Kunze

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