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Neuwittenbek watscht Frankfurt ab

TSV Neuwittenbek – Frankfurt Falcons 15:1 (7:0; 6:1; 2:0)

Gettorf         Nach der bitteren Zweitrunden-Niederlage im Pokal haben die Floorballer vom TSV Neuwittenbek am vergangenen Sonntag (30.10.) eifrig Wiedergutmachung betrieben: Im zweiten Heimspiel der Saison wurde Wiederaufsteiger Frankfurt Falcons deutlich mit 15:1 nach Hause geschickt.

Schon vor der Partie deutete vieles auf ein schweres Spiel für die Frankfurter hin: Die Gäste aus dem Süden hatten bereits am Vortag eine umkämpfte Partie gegen den zweiten Aufsteiger, die Gettorf Seahawks, absolvieren müssen, welche nach 4:0-Führung noch mit 6:9 abgegeben wurde. Im Gegensatz zu den nur mit elf Feldspielern angereisten Gästen konnte der TSV außerdem aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Dominik Wagner fehlte, der Langzeitverletzte Sebastian Bassen konnte sein Comeback geben. Im Tor debütierte U17-Nationaltorhüter Namgyal Vogl. Ganz diesen Vorzeichen entsprechend begann dann auch die Partie: Bereits nach zweieinhalb Minuten brachte Kapitän Jannik Drews seine Farben in Führung. Die Männer vom Kanal machten auch weiterhin Druck und ließen Frankfurt kaum Luft zum Atmen. So trieben Henrik Jöhnk, Jan Bassen, Marc Charlet und Fynn Traulsen (zwei Tore) den Spielstand bis zur zehnten Minute auf 6:0 hoch. Für die letzten zehn Minuten des Drittels wurde das Tempo dann ein wenig reduziert, dennoch konnte sich auch noch Sascha Kaliebe in die Liste der Torschützen eintragen, womit es mit 7:0 in die Pause ging.

Unmittelbar nach Wiederanpfiff schaltete der TSV Neuwittenbek dann wieder zwei Gänge hoch und legte ein noch höheres Tempo als schon im ersten Drittel vor, während bei Frankfurt zusehends die Kräfte schwanden. Von der dritten bis zur siebten Spielminute des zweiten Drittels konnten sechs weitere Tore erzielt werden, die Schützen waren erneut Jöhnk, Jan Bassen und Fynn Traulsen (drei weitere Tore!), aber auch der genesene Sebastian Bassen konnte einen Treffer markieren und sein Comeback damit perfekt machen. Was die Art der Tore angeht, so war von jeder etwas dabei: Fernschüsse, über mehrere Stationen herausgespielte Kombinationen, Einzelaktionen und auch das eine oder andere „glückliche Ding“. Während der Neuwittenbeker Drangphase erzielten dann auch die Falcons in Person von Tom Klaube den Ehrentreffer, es sollte aber beim einzigen Tor für die Gäste bleiben.

Für das dritte Drittel stellte Trainer Daniel Kunze dann auf drei Reihen, um Kräfte zu schonen und den Bankspielern Spielzeit zu verschaffen. So kam auch der erst 13-jährige Birger Dethlefsen zu seinem Bundesliga-Debüt und überzeugte bereits mit großer Souveränität und Ballsicherheit. Die neu zusammengestellten Reihen mussten sich über einen Großteil der letzten zwanzig Minuten erst einmal finden, sodass der Druck auf das Frankfurter Tor doch deutlich abnahm. Dennoch erzielte der Gastgeber zwei weitere Tore (Drews und S. Bassen) und ließ kaum eine gefährliche Chance der Gäste zu.

Nach diesem Kantersieg lässt sich wohl sagen, dass die Nordlichter vom TSV Neuwittenbek in die Spur zurückgefunden haben. In drei Wochen, am 19.11., steht bereits das letzte Spiel vor der Winterpause an: In heimischer Halle geht es erneut gegen den Liga-Favoriten BW96 Schenefeld, wo man sich ein besseres Ergebnis als das 2:6 aus dem Hinspiel erhofft.

Best Player Fynn Traulsen nach dem Spiel: „Uns war klar: Das Spiel heute ist wichtig und wir müssen die Punkte mitnehmen. Das wir gleich so hoch gewinnen, war unerwartet. Aber jeder von uns ist wohl an diesem Tag mit dem richtigen Bein aufgestanden und es hat einfach alles geklappt. Ich bin froh mit meiner Mannschaft solch ein Sieg mitgenommen zu haben und ich hoffe wir können diese Euphorie für die nächsten Spiele nutzen!

Tilmann Gebhardt

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