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Birger Dethlefsen absolviert Sichtungslehrgang der U17-Nationalmannschaft

Das Nesthäkchen der Bundesliga-Mannschaft, der erst 14-jährige Birger Dethlefsen, hat zwei ereignisreiche Wochenenden hinter sich. Am vergangenen Samstag (16.09.) steuerte er im Pokalspiel gegen den UHC Berlin sein erstes Tor für die Herren-Mannschaft zum souveränen 9:4-Sieg bei. Das Wochenende davor (09./10.09.) war allerdings vermutlich noch ein Stück weit ereignisreicher: Nach mehreren Zusammenzügen der U17-Nordauswahl absolvierte Birger sein erstes Trainingslager mit der deutschen U17-Nationalmannschaft. Für uns schildert er noch einmal seine Sicht des Wochenendes:

„Am Freitagmorgen um 6:13 Uhr ging es für mich mit der Deutschen Bahn Richtung Chemnitz. Trotz Stellwerksschäden und einigen Sprints zu den Anschlusszügen (vielleicht eine gute Vorbereitung?) schaffte es die Bahn mich, rechtzeitig in Chemnitz abzuliefern.

Um 14:00 Uhr ging es dann direkt in der Sporthalle los. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde startete Urs Ambühl, Cheftrainer der U17-Nationalmannschaft, die erste Trainingseinheit mit einem Physis-Test, die Anforderungen waren recht hoch. Nachdem wir mit dem Test fertig waren, ging es zur Jugendherberge. Auf dem Programm standen das Abendessen, eine theoretische Einheit mit vielen taktischen Richtlinien und  für ein abschließendes Techniktraining ging es dann noch einmal zurück in die Halle. Nach dem letzten Training des Tages gab es noch einen kleinen Snack und um 23:00 Uhr herrschte schließlich Nachtruhe.

Samstagmorgen gab es bereits um 7:00 Uhr Frühstück und um 9:00 Uhr begann direkt das erste Training, auch hier standen im Wesentlichen Technik, aber auch taktisches Verhalten im Vordergrund. Nach dem Mittagessen wartete dann bereits das zweite Training des Tages auf uns, indem wir wiederum das taktische Spiel verbessern wollten und kurz nach dieser Einheit wurden die ersten Einzelgespräche mit dem Trainer geführt. Auch ich war an der Reihe und bei einem insgesamt positiven Feedback kamen leider auch einige negative Aspekte zur Sprache, außerdem ein paar Fragen zu meinen außersportlichen Aktivitäten wie z. B. der Schule. Zwei Trainingseinheiten reichten allerdings nicht, so folgte direkt noch das dritte aber auch letzte Training des Tages, in dem wir fast nur gespielt und so das taktisch erlernte Spiel umgesetzt haben. Um 20:15 Uhr war Abendessen angesagt und danach hatten wir tatsächlich ein wenig Freizeit, die wir Spieler nutzten, um uns ein wenig besser kennen zu lernen. Wie am Vortag war wieder um 23:00 Uhr Nachtruhe, erschöpft ging es in die Betten.

Am Sonntagmorgen durften wir sogar bis 8:15 Uhr (!) schlafen, aber Entspannung war auch an diesem Tag nicht angesagt. Nachdem wir mit Frühstück und Zimmer aufräumen fertig waren, gab es noch ein letztes Mal eine Theorie-Einheit. Kurz vor Mittag fingen wir dann mit dem letzten Training für das Wochenende an, wo wir noch einmal alle taktischen Sachen durchgingen und so das „schlechte“ Spiel vom Anfang des Lehrgangs erheblich verbessern konnten. Gut gestärkt wurden wir um etwa 14:00 Uhr entlassen und als letztes Abenteuer dieses Wochenendes stand die Heimreise mit dem Zug bevor. Gegen 22:30 Uhr war ich endlich wieder zu Hause – überhaupt kein Problem, am Montag wartete ja nur der Schulunterricht in der ersten Stunde …

Diese zweieinhalb Tage waren vollgepackt mit praktischen und theoretischen Trainingseinheiten. Ich konnte viele neue Aspekte aufnehmen und habe gesehen, wie hoch die Anforderungen an Nationalspieler sind. Es hat aber auch richtig Spaß gemacht, neue Leute kennenzulernen und mit den Jungs zu trainieren. Mal schauen, vielleicht werde ich ja zum nächsten Lehrgang wieder eingeladen, aber dafür muss ich erst einmal zu Hause ordentlich trainieren.“

~ Birger Dethlefsen

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