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Bundesliga-Mannschaft absolviert Trainingslager mit Philippe Soutter

Am vergangenen Wochenende, dem 09. und 10. September, absolvierte die Bundesliga-Mannschaft ihr zweites Trainingslager der diesjährigen Vorbereitung – und es sollte ein ganz besonderes sein …

… nicht nur, weil es (endlich!) die ersten Saisonspiele einleiten sollte, sondern auch, weil die große Mehrzahl der Trainingseinheiten nicht von den bekannten Gesichtern Daniel Kunzes, René Potthoffs oder Joshua Köllns geleitet wurden. Stattdessen stand niemand anderes als Philippe Soutter persönlich hinter der Bande. Wer nun nicht weiß, wer Philippe Soutter ist, der sollte sein Floorball-Wissen dringend auf einen aktuelleren Stand bringen: der Schweizer war nicht nur langjähriger Trainer in der NLA (höchste Schweizer Spielklasse), wo er drei Pokalsiege holte, sondern zuletzt auch sechs Jahre lang Cheftrainer der deutschen Herren-Nationalmannschaft, wo er bei der WM 2012 mit dem Team den sensationellen vierten Platz belegen konnte.

Was macht Soutter nun in Gettorf bzw. Neuwittenbek? Sind diese Schweizer nicht meist am liebsten in der Schweiz? Alles berechtigte Fragen. Es war so, dass man sich im Zuge der Herren-WM 2016 im Rahmen der Unterstützungskampagne des deutschen Nationalteams Trainingstage mit Soutter „erspenden“ konnte, was sowohl von Seiten des TSV Neuwittenbek als auch von Seiten des Kieler Floorball Klubs umgesetzt wurde. Da die beiden Herren-Teams seit Beginn dieser Saison gemeinsame Sache machen, konnte nun also ein ganzes Trainingslager mit der Floorball-Koryphäe auf die Beine gestellt werden.

Während des Wochenendes absolvierte das Bundesliga-Team drei mehrstündige Trainingseinheiten mit Soutter, in denen in erster Linie individual- und teamtaktische Dinge behandelt wurden. Anfangs wechselten sich intensive und ganzheitliche Spielformen mit punktuell orientierteren Übungen ab. Später wurden dann noch einmal die seit Beginn des Hallentrainings neu einstudierten Taktiken und Laufwege Revue passieren gelassen, möglicherweise auftretende Problemfelder besprochen und an Feinheiten geschliffen.

Am Sonntagmittag verabschiedete sich Philippe Soutter dann ähnlich sympathisch von dem Team, wie er sich vorgestellt hatte: Waren die Worte „Ich bin der Philippe“ die ersten, die die Mannschaft von ihm zu hören bekam, so wurden die Schlussworte „ab sofort werde ich die zweite Bundesliga Nord wohl noch intensiver verfolgen und bin insbesondere auf eure Saison gespannt“ nicht minder positiv aufgenommen.

Damit nicht ausschließlich „die Großen“ etwas von Soutter haben sollten, leitete dieser abschließend noch eine ausgiebige Trainingseinheit mit den beiden U15-Teams unserer Baltic Bruins, während sich das Bundesliga-Team dem Teambuilding und der Unterstützung der jüngeren widmete. Somit ging für alle Beteiligten ein sehr lehrreiches Wochenende zuende, welches noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Das neugeformte Bundesliga-Team startet am kommenden Samstag (16.09.) mit dem Auswärts-Pokalspiel gegen den UHC Berlin endgültig in die Saison und könnte motivierter nicht sein. Danke Philippe!

 

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