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TSV Neuwittenbek entführt drei Punkte aus Nordrhein-Westfalen

Am vergangenen Wochenende (23./24.09.) stand für unser Zweitligateam der Start in den Ligabetrieb auf dem Zettel, Mühlheim a. d. Ruhr und Bonn waren die Reiseziele. Nachdem man am Wochenende zuvor in Berlin ungefährdet die zweite Runde des Pokals erreichen konnte, war dem Team um Trainerduo Daniel Kunze und Rene Potthoff klar, dass der Auftakt am Samstag in Mülheim ein härterer Brocken werden würde.

Dümptener Füchse – TSV Neuwittenbek 6:1 (2:1; 1:0; 3:0)

Zu Beginn der Partie gegen die Dümptener Füchse war erst einmal ein vorsichtiges Abtasten beider Teams angesagt, ehe das Spiel zur Mitte des ersten Drittels etwas an Fahrt aufnahm. Nach einem durch Foul unterbundenen Angriff unseres Teams nutzte der letztjährige Neuwittenbeker Topscorer Fynn Traulsen nach Vorlage von Neuzugang Fabian Mieloch die folgende 2-Minuten Überzahl zur 0:1-Führung. Davon wachgerüttelt, schienen die Gastgeber den frühen Dämpfer nicht auf sich sitzen lassen zu wollen, nutzten individuelle Fehler unsererseits direkt aus und drehten den Spielstand binnen eineinhalb Minuten zu einer 2:1-Führung.

Das zweite Drittel gestaltete sich dann sehr ausgeglichen. Den Spielaufbau der Füchse konnte das Team aus dem hohen Norden gut behindern, Torchancen wurden konsequent unterbunden. Für unsere Offensive sah es leider nicht besser aus. Etliche Angriffe liefen ins Leere, fehlende Abstimmung und eine schwache Chancenverwertung sorgten dafür, dass lediglich die Gastgeber in der 37. Minute jubeln durften.

Im letzten Spielabschnitt zogen die Füchse dann das Tempo etwas an und unsere Mannen versuchten, das Spiel etwas offener zu gestalten. Hier machte sich dann allerdings bemerkbar, dass die Dümptener das Spiel durchgängig mit drei Reihen bestritten, somit konditionell einen leichten Vorteil hatten und kleine Fehler unsererseits eiskalt ausnutzen konnten. Am Ende musste der TSV sich dem Gastgeber mit 6:1 geschlagen geben. Ein Ergebnis, dass zwar in der Tordifferenz etwas hoch erscheinen mag, aber aus dem Trainerteam gab es trotzdem positive Stimmen: defensiv wurde sehr gut und diszipliniert gearbeitet, lediglich individuelle Fehler sorgten für die Gegentreffer. Für das Spiel am Tag darauf gegen die SSF Dragons Bonn musste allerdings massiv an der Stellschraube für die Offensive gedreht werden, ein Treffer in 60 Minuten ist einfach zu wenig.

SSF Dragons Bonn – TSV Neuwittenbek 7:10 (1:7; 4:1; 2:2)

Am Sonntag warteten dann die benannten SSF Dragons Bonn auf dem Parkett. Im Vorwege war man sich klar, dass dieses Spiel kein Zuckerschlecken werden würde – die beiden Spiele der Vorsaison gingen noch mit jeweils sieben Toren verloren. Allerdings schien der TSV Neuwittenbek sehr gut eingestellt worden zu sein, von Offensivschwäche war keine Spur mehr vorhanden.

In der fünften Minute startete Martin Kemper die große Offensive mit dem ersten Treffer der Partie. In den folgenden 15 Minuten schienen die Gastgeber sehr schlecht in die Partie zu kommen; wenige gefährliche Abschlüsse und immer wieder effektive Angriffe unseres Teams. Am Ende ging es für uns mit einer 7:1 Führung in die Kabine. Trotz aller Freude hieß es hier nun Ruhe zu bewahren und ja nicht leichtsinnig zu werden. Wer schon einmal gegen die Dragons gespielt hatte, der wusste, dass es für die Bonner kein Problem ist, ein Spiel binnen weniger Minuten zu drehen. Und so mussten sich unsere Spieler im zweiten Spielabschnitt oft in den gegnerischen Ball werfen und wurden öfter als noch im ersten Drittel in die Defensive gedrängt. Zwar gelang Kristoffer Zinke ein weiterer Treffer für den TSV, aber in den benannten 20 Minuten gelang es den Bonnern auf 5:8 heran zu kommen. Also vollen Fokus auf das letzte Drittel und nochmals alle Kräfte sammeln, schienen die drei Punkte doch schon zum Greifen nah.

Wieder war es Fynn Traulsen, der den ersten Treffer erzielen konnte, aber keine 30 Sekunden später zeigten die Bonner, dass sie das Spiel noch nicht aufgegeben hatten und verkürzten auf 6:9. In einem packenden Schlussabschnitt mit großen Chancen auf beiden Seiten, gelang es schließlich unserer Equipe den Sieg mit einem 10:7 nach Hause zu fahren. Nach diesem harten Start in die Saison ist auch das Trainerteam sehr zufrieden: Natürlich steht noch viel Arbeit an, allerdings hat das Team den jeweilige Gameplan in beiden Spielen gut umgesetzt und vor allem schnell aus den Fehlern im ersten Spiel gelernt. Wir wollen nun weiter an uns arbeiten und den Schwung mit in das Heimspiel am kommenden Wochenende nehmen, so das Fazit.

~ René Potthoff

2. Buli vs. Dümptener Füchse

2. Buli vs. SSF Dragons Bonn

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