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Titelverteidigung verspielt

TSV Neuwittenbek – SG Kölln-ReiWyk 4:6 (2:4; 2:2)

Am 17. Februar wollten die Damen des TSV Neuwittenbek einen wichtigen Schritt in Richtung Titelverteidigung und die damit verbundene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft machen. Im ersten Spiel traf man auf die SG Kölln-ReiWyk, welche in der Hinrunde mit 11:10 knapp gewinnen konnte. Da es das zweite Spiel für die SG an diesem Tag war und diese ihr erstes Spiel gegen die SG Gettorf/Barkelsby bereits verloren hatte, sollte der benötigte Sieg machbar sein.
Das Spiel startete vielversprechend. Die ersten Minuten schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Doch dann trafen die SG-Spielerinnen insgesamt drei Mal das Neuwittenbeker Tor.
Die Damen des TSV ließen sich nicht entmutigen und konnten ihren ersten Treffer landen. Leider war dies nicht der erhoffte Befreiungsschlag, da sich Lea Deterding wenig später gegen die Neuwittenbeker Defensive durchsetzte. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit griff Luisa Eymes an und konnte ein Tor zum 2:4-Anschluss erzielen.
Die zweite Halbzeit startete mit einem Tor für die Gegnerinnen des TSV. Liesa Rathje konnte kontern und der Schlagabtausch ging weiter. Inzwischen stand es 3:6. In der letzten Spielminute gaben die Neuwittenbekerinnen noch einmal alles, was mit einem Tor belohnt wurde. Dennoch verloren die Damen des TSV das Spiel 4:6.

PSV Flensburg – TSV Neuwittenbek 4:12 (2:8; 2:4)

Im zweiten Spiel stand ihnen der PSV Flensburg gegenüber. Die Enttäuschung saß wohl noch tief, denn die Flensburgerinnen konnten sich das 1:0 sichern. Als sich die Neuwittenbekerinnen wieder gesammelt hatten, konnten sie den Ausgleichstreffer landen. Endlich schien der Knoten geplatzt zu sein, denn der TSV konnte mit zwei Toren in Führung gehen. Von dem Anschlusstreffer zum 2:3 ließen sich die Damen nicht einschüchtern. Schließlich gaben sie dem PSV kaum eine Chance, auf das Tor zu schießen. Die Damen des TSV trafen insgesamt acht Mal in der ersten Spielhälfte.
In der Halbzeitpause war der Frust über das erste Spiel verdaut. Auch die zweite Spielhälfte begann mit einem Tor für Neuwittenbek. Zwar musste in der zwölften Spielminute die Kapitänin des TSV für zwei Minuten wegen Stockschlages vom Platz, was mit einem Gegentor bestraft wurde, doch ließ sich der TSV davon nicht beeindrucken. Stattdessen konnten sie die Führung weiter ausbauen. Auf das Gegentor der Flensburgerinnen ließ Frederike Strahl eine Minute vor Schluss das letzte Tor des Tages folgen. Nach 40 Spielminuten konnten sich die Damen des TSV einen 12:4-Sieg erspielen.
Auch wenn die Enttäuschung über die Niederlage im ersten Spiel noch tief saß, konnten sich die Damen des TSV Neuwittenbek im zweiten Spiel Vizemeister-würdig präsentieren. Es gab heute zwar nicht die erhofften sechs Punkte, doch nun heißt es Abwarten. Schließlich steht der letzte Spieltag der Saison am 31. März ins Haus, wo es dann um eben jene Vizemeisterschaft gegen die SG Gettorf/Barkelsby geht.

~ Inga Faust

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