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Vierte Niederlage in Folge

TSV Neuwittenbek – Dümptener Füchse 2:5 (1:2; 0:2; 1:1)

Gettorf Am vergangenen Wochenende stand für die Floorballer des TSV Neuwittenbek ein richtungsweisendes Spiel in der 2. Bundesliga Nord/West auf dem Spielplan: die viertplatzierten Dümptener Füchse (14 Punkte) traten bei den fünftplatzierten Männern vom Kanal (12 Punkte) an. Den Zuschauern war also ein waschechtes Sechs-Punkte-Spiel geboten. Der Sieger konnte den Blick auf die oberen Tabellenregionen richten, während der Verlierer mit einem halben Auge Richtung Abstiegsregion schielen musste.

Das erste Drittel startete direkt unglücklich für den TSV: Bereits in der vierten Spielminute musste Kevin Mutschinski für zwei Minuten auf die Strafbank, die folgende Überzahl nutzte Felix Grün zur Führung für die Gäste. Zwei positive Aspekte waren jedoch positiv – es sollte einerseits die letzte Zeitstrafe für die Gastgeber in diesem Spiel bleiben, andererseits nutzte Steffen Fuchs gerade einmal 58 Sekunden nach dem 0:1 eine Standardsituation zum Ausgleich. Die Gastgeber hatten jetzt mehr vom Spiel, im Laufe des ersten Drittels konnte jedoch der ehemalige Nationalspieler Jan Niklas Buckermann einen Konter zum 2:1 für die Füchse vollenden.

Erneut Buckermann war es auch, der zu Beginn des zweiten Drittels auf 3:1 aus Sicht der Gäste stellte. Die Neuwittenbeker hatten zu dieser Zeit mehr Ballbesitz und mehr Abschlüsse zu verzeichnen, blieben allerdings dennoch merkwürdig passiv in der eigenen Spielweise – trotz einer Vielzahl von Zeitstrafen auf Seiten der Gäste. Auf der anderen Seite blieben die Dümptener bei Kontern und vor allem bei Überzahlsituationen über die gesamte Spielzeit hinweg brandgefährlich, wurden diese doch stets sauber und direkt zu Ende gespielt und ermöglichten oft recht unbedrängte Schüsse auf das Tor von Namgyal Vogl. So fiel auch das 4:1 für die Füchse gegen Mitte des zweiten Drittels.

Es läutete die längste torlose Phase des Spiels ein. Fast eine halbe Stunde lang sollte kein Treffer mehr fallen, und das, obwohl der TSV Neuwittenbek nun immer mehr Spielanteile an sich riss und von Minute 45 an den Liga-Konkurrenten geradezu in dessen Hälfte einschnürte. Mit den Brüdern Tjorven und Birger Dethlefsen sowie Rückkehrer Finn Silbernagel wurde frisches Blut auf das Parkett geschickt – eine Maßnahme, die fruchtete. Die eigenen Abschlüsse wurden häufiger und zwingender, nur der so wichtige Anschlusstreffer ließ lange – zu lange – auf sich warten. Gut dreieinhalb Minuten vor dem Abpfiff blieb dem Trainerduo Daniel Kunze/René Potthoff damit nur noch die Möglichkeit, den eigenen Goalie gegen einen sechsten Feldspieler auszuwechseln, was die Gäste direkt mit einem weiteren Konter und dem damit einhergehenden 5:1 durch Anna-Lena Best auszunutzen wussten. Birger Dethlefsen betrieb mit dem Tor zum 2:5 fünfzig Sekunden vor Schluss noch Ergebniskorrektur, doch der Rückstand war nicht mehr aufzuholen.

In den verbleibenden drei Liga-Spielen geht es für den TSV nun darum, den Klassenerhalt dingfest zu machen. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur zwei Punkte, der auf den Abstiegsplatz immerhin beruhigende sechs.

~ Tilmann Gebhardt

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